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Geografie
Offiziell wurden die Inseln nach Christopher Columbus (Cristobal Colon) "Archipel de Colon" ("Klumbusarchipel") benannt, sie sind im Pazifischen Ozean etwa 1000km vom südamerikanischem Festland gelegen. Die nächste Landmasse ist das Festland Ecuadors im Osten (zu dem das Archipel gehört), im Norden die Kokosinseln (etwa 720km) und im Süden die Osterinseln bzw. die San Felix Insel (3200km).
Das Archipel misst 7880km2 Landmasse über 28000km2 Ozean. Die größte Insel des Archipels, Isabela, misst 4855km2. Dies entspricht etwa der Hälfte der gesamten Landmasse Galapagos'. Vulkan "Wolf" auf der Insel Isabela ist mit einer Höhe von 1707 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Punkt des Archipels.
Geologie der Galapagos-Inseln
Die Galapagos-Inseln sind eine Ansammlung gigantischer Vulkanspitzen, fast ausschließlich bestehend aus Basalt, welcher den Inseln ihre dunkelgraue Farbe verleiht. Die tektonische Nazca-Platte, auf der die Inseln liegen, bewegt sich über einer Magmakammer und weist daher starke geologische Aktivität auf. In der Vergangenheit haben Ausbrüche auf Fernandina, Isabela, Pinta, Marchena, Santiago und Floreana stattgefunden. Heute sind die aktivsten Vulkane auf Fernandina, Isabela, Pinta und Marchena. Zeitweise kann man aufsteigende Nebelschwaden auf diesen Inseln beobachten. Die meisten Inseln haben die klassische Kegelform eines Schildvulkans und wurden von der Ablagerung von Lavaschichten erschaffen. Diese Vulkane haben sich um bis zu 3000m vom Meeresboden erhoben. Andere Inseln erscheinen flach wie die Platte eines Tisches und wurden von vulkanischen Plateaus erschaffen. Plateaus formen sich, wenn sich Lava aus Spalten ergiesst, anstatt aus einem zentralen Krater.
Eine Studie hat bewiesen, dass Galapagos eines der Gebiete mit der höchsten vulkanischen Aktivität weltweit ist, mit über 50 Eruptionen in den letzten 200 Jahren. Sechs der Vulkane sind immer noch aktiv (einer auf Fernandina, die restlichen fünf auf Isabela). Die letzte Eruption war die des "Cerro Azul" auf Isabela, im Mai 31/2008.
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Ozeanografie der Galapagos-Inseln
Die Inseln befinden sich im Konflux fünf verschiedener Meeresströme. Dem kalten Humboldt-Strom vom Süden, dem kalten peruanischen Gegenstrom, dem äquatorialen Gegenstrom, dem tropischen Panama-Strom und dem Südäquatorialstrom. Der Zustand der Insel hängt von den vorherrschenden Strömungen und von der Lage der Insel innerhalb der Strömungen ab. Die Kombination der Wassertemperaturen und der
Auftrieb des nährstoffreichen Tiefenwassers verleiht den Galapagos-Inseln ein einzigartiges Klima und eine vielfältige Unterwasserwelt. Die vulkanische Entstehung der Inseln trägt ebenfalls zu der Komplexität der Umwelt bei.
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Klima
Auf den Galapagos-Inseln herrscht subtropisches Klima mit zwei Jahreszeiten, der Regenzeit und der Trockenzeit. Größtenteils verantwortlich für dieses Klima sind die verschiedenen Meeresströmungen.
Obwohl die Inseln auf dem Äquator liegen, sind die Temperaturen viel milder, als man sich vorstellen würde.
Regenzeit herrscht von November bis Juni. Anders als der Name andeutet, ist das Wetter typisch warm und sonnig von Tagestemperaturen zwischen 26 und 30C. Das Wasser erreicht eine angenehme Temperatur von etwa 24C. Hin und wieder können tropische Regenstürme auftreten. Februar, März und April werden generell als die besten Reisemonate erachtet, wobei Galapagos eine Ganzjahresdestination ist.
Das Wetter ist warm, es herrschen leichte Winde, das Meer ist ruhig und die Vögel nisten. Im Hochland hingegen sind die Temperaturen um etwa 4-5C kühler als an der Küstenlinie und es kann unter Umständen durchaus bewölkt sein.
Ab April wird es kühler, die Monate Juli bis November kennzeichnen die Trockenzeit- Temperaturen liegen um 24-25C. Obwohl es oft bewölkt ist, regnet es nur sehr selten.
Wassertemperaturen fallen auf rund 20 Grad und die Windböen sorgen für eine stark bewegte, unruhige See. Ein Pullover oder eine Jacke können an bewölkten Tagen und ebenfalls am Abend notwendig sein. August und September werden als die "Nebensaison" bezeichnet. Es gibt nur wenig Sonne, es ist kühl und das Meer ist rau. Im Hochland ist es zu dieser Zeit oft nebelig und bewölkt.
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